Neues künstlerisches Konzept
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Der Schatten eines Objektes- Selbstverständlich für jeden Betrachter. Jeder Mensch kennt den logischen Ablauf einer Schlagschattenbildung eines Objektes, eines Gegenstandes auf dem Boden. Auch die Farbe, die Form, die Größe des Schattens scheint jedem Menschen normal und selbstverständlich zu sein und ist keines weiteren, tieferen Gedankens wert. Je nachdem, wie das Licht auf ein bestimmtes Objekt fällt, bildet sich ein Schatten auf dem Boden, auf der Wand oder auf anderen Objekten. Dieser Schatten wird vom Betrachter kaum als ein malerischer Teil des Objektes, welches ohne Schatten oftmals nicht funktioniert, gesehen. Daher bekam ich eine Idee. Was geschieht, wenn der Schatten ein sichtbarer Teil des Gegenstandes ist, durch dasselbe Material mit dem Gegenstand verbunden. Eine ganz andere Betrachtungsweise entsteht. Der Schatten wird nicht mehr als selbstverständlich betrachtet. Der Betrachter springt zwischen dem Objekt an sich und der eigentlichen Bedeutung des Schattens, welches unantastbar, mit dem Tastsinn nicht erfassbar, und dem gegenständlichen Schatten aus Holz, hin und her. Auch die Farbe des Schattens muss daher logisch gewählt sein, damit der Schatten klar als Schatten wahrgenommen wird. Dadurch, dass das Objekt mit dem Schatten durch dasselbe Material verbunden ist, wird der Raum, in dem sich die Skulptur befindet, ganz anders bestimmt. Alexander Stroh 12.08.2009 Düsseldorf
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